Senatsvorsitzender hält wenig von studentischer Mitbestimmung.

Der Senatsvorsitzende der Universität Duisburg-Essen, Prof. Burak Atakan hält offenbar die Mitbestimmung von Studierendenschaft und akademischem Mittelbau für „unnötig kompliziert“. In der aktuellen Ausgabe des CAMPUS:REPORT der Universität Duisburg-Essen (Heft 01|2016) äußerte er seine Skepsis zur neuen Zusammensetzung der Lehrkommission, in der zukünftig zur Hälfte Studierende sitzen werden. Darüber hinaus behauptete er, dass im Senat „zwar alle Statusgruppen immer gerne mitentscheiden würden“, die Arbeit aber „häufig von den Professor/innen geleistet“ würde. „Ein Schlag ins Gesicht für alle hochschulpolitisch Aktiven!“, so Marcus Lamprecht, AStA-Vorsitzender und beratendes Mitglied im Senat. Marius Krebber, Referent für Hochschulpolitik fügt hinzu: „Im Senat gibt es zahlreiche Studierende und Mitarbeiter*innen aus dem Mittelbau, sowie aus Technik und Verwaltung, die sich engagiert im Senat einbringen. Die Behauptung von Prof. Atakan, allein die Professor*innen würden eine Kontinuität in die Prozesse bringen ist schlicht falsch. Viele Mitglieder aus Technik und Verwaltung und dem Mittelbau leisten schon länger als so manche*r Professor*in wichtige Arbeit im Senat.“

Bei der nächsten Senatssitzung am 13.05. wird der AStA mit anderen Studierenden vor Ort sein und ist gespannt, ob Prof. Atakan seine unpassenden Äußerungen richtigstellt.

 

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