AStA begrüßt Prozessauftakt wegen Untreue

Duisburg-Essener AStA begrüßt Prozessauftakt wegen Untreue – Studierendenvertretung fordert lückenlose Aufklärung   

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Duisburg-Essen begrüßt, dass es nach fünf Jahren endlich zum Prozessauftakt gegen ehemalige Verantwortliche der mittlerweile liquidierten AStA Service GmbH kommt. Den Angeklagten wird vorgeworfen im Zeitraum von 2007 bis 2011 einen hohen sechsstelligen Betrag veruntreut zu haben. Ein Schaden, der die Studierendenschaft als Gesellschafterin der GmbH unmittelbar traf.

Seit 2012 hatte die Studierendenvertretung begonnen die Versäumnisse und Vergehen ihrer Vorgänger*innen aufzuarbeiten und seitdem wieder eine echte Interessensvertretung für Studierende sowie eine solide Haushaltsführung etabliert. „Für uns ist es sehr wichtig, dass der strafrechtliche Prozess einen Beitrag zur Aufklärung der skandalösen Geschehnisse leisten wird“, so AStA-Vorsitzender Marcus Lamprecht.

Zum ersten Prozesstag vor dem Essener Landgericht wird auch der AStA vertreten sein, um sich vor Ort selbst ein Bild zu machen. Nach wie vor sind nicht alle Zusammenhänge des damaligen Geschehens aufgeklärt, so dass sich der AStA von dem Prozess auch dahingehend viel verspricht. „Wir prüfen aktuell auch, inwiefern wir zivilrechtliche Ansprüche geltend machen können“, erklärt Saskia Strasdat, ebenfalls AStA-Vorsitzende an der Universität Duisburg-Essen, abschließend.

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Über den ersten Prozesstag berichtet auch die Studierendenzeitung akduell: http://akduell.de/2016/08/es-war-ein-persoenlicher-racheakt/