Aktuelles

(K)einvernehmen beim Ticket!

„Die Merkmale der Fahrtberechtigungsbescheinigung werden zwischen der VRR AöR, dem betreffenden Verkehrsunternehmen, der VS [verfassten Studierendenschaft] und unter Einbeziehung der Hochschulverwaltung einvernehmlich geregelt.“ (Semesterticket-Vertrag, 2015)

Zum Wintersemester 2016/17 wurde das Semesterticket einseitig durch Universitätsverwaltung (Einschreibewesen) und die Verkehrsunternehmen gegen den erklärten Willen der Studierendenschaft, vom All-in-One-Ticket auf der Chipkarte in die App, bzw. den Papierfetzen verbannt.

Die Universität erklärte, die Verkehrsunternehmen hätten das so gewollt, diese erklärten, die Universität habe es so gewollt. Unabhängig davon, wer es nun initiierte: Die Studierendenschaft wollte es nicht. Das haben wir gegenüber unseren Vertragspartnern und der Universität, auch im Senat, klar kommuniziert.

Auch wenn nun vereinzelt wieder Tickets mit dem e-Symbol, das die Möglichkeit der Ticketaufladung verrät, aufgetaucht sind, ist das immer noch der aktuelle Stand. Mit gravierenden Folgen: Probleme beim Download im VRR-Shop, verspätete Verfügbarkeit, Nichtlesbarkeit des QR-Codes in Bussen ohne QR-Codereader wo vorhanden in den Einstiegskontrollsystem, dazu kommt die Abhängigkeit von Akkulaufzeit und/oder Papier.

Diese Lösung wurde nicht einvernehmlich, wie es der Vertrag vorsieht, erzielt. Allerdings sitzen wir als Studierende hier am kürzeren Hebel. Nach den letzten Preiserhöhungen hatten die Verkehrsunternehmen uns mehr Augenhöhe zugesichert, nun agieren sie wieder von oben herab.

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