Leben in Abhängigkeit. Weibliche Probleme der Wohnungslosigkeit

Das autonome Frauenreferat läd zu einem Vortrag mit anschließenderr Diskussion unter dem Titel „Leben in Abhängigkeit. Weibliche Probleme der Wohnungslosigkeit“ am 12. September ins Alibi (Holzstr. 12) in Essen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

Frauen auf der Straße haben mit vielfältigen Abhängigkeiten umzugehen. Das Milieu der Straße ist geprägt von Beschaffung und Konsum illegalisierter Drogen, der Suche nach Schlafplätzen, der Sorge um das wenige eigene Hab und Gut sowie wiederkehrender Gewalt sowohl von außer- wie auch von innerhalb der Community.
Die Situation von Frauen auf der Straße ist dabei eine besondere. Sie sind unterrepräsentiert, haben mit verbalen und körperlichen Übergriffen umzugehen, oft fehlt es am ausreichenden Zugang zu Hygieneprodukten und geschützten Aborten.
Hannah Obert berichtet aus ihrem Forschungsprojekt zu den Themen Prostitution gegen Wohnraum, Gewalt gegen wohnungslose Frauen, und die weibliche Identität zwischen Sucht, Wohnungslosigkeit und Mutterschaft.

Die Veranstaltung ist Teil der Aktionswoche „Träume unter Asphalt“ des AStA Universität Duisburg-Essen und des Netzwerkes Recht auf Stadt Ruhr. Die Veranstaltung findet ihr hier: https://www.facebook.com/events/1731619283558127/