Pressemitteilung des AStA Duisburg-Essen zum Semesterticket

Der AStA der Universität Duisburg-Essen hat sich mit den Verkehrsbetrieben DVG, Ruhrbahn und dem VRR getroffen, um sich über das Semesterticket in Zeiten der Pandemie und ihren Konsequenzen auszutauschen. Der Forderung nach einer generellen Senkung des Mobilitätsbeitrages aufgrund des Online-Semesters und der Einschränkung
des ÖPNV-Angebotes sind die Vertragspartner*innen jedoch nicht nachgekommen.

Das bedeutet nicht nur, dass es keine Möglichkeit der Rückerstattung für das Sommersemester 2020 geben wird, obwohl es komplett Online stattgefunden hat. „Für das Wintersemester 2020/2021 wird ebenfalls der komplette Preis erhoben, obwohl die Pandemie und alle damit verbundenen Einschränkungen an der Universität und im Alltag weiterhin bestehen“, erläutert Gustav Berger aus dem Referat für Ökologie und Mobilität. Die AStA Referent*innen hätten sich eine andere Lösung gewünscht, allerdings sieht der Vertrag zum Semesterticket eine Preissenkung bei der Verringerung des Angebotes nicht vor.

„Uns wurde signalisiert, dass hier die Möglichkeit bestünde, den Vertrag für die Zukunft anzupassen und das wollen wir auch versuchen“. Zusätzlich dazu will der AStA der Universität Duisburg-Essen zusammen mit dem Landes-Asten-Treffen eine Preisstabilität für die nächsten Jahre mit den Vertragspartnern ausmachen. „Der Preis soll sich in den nächsten Jahren nicht erhöhen“, so Berger. „Das wäre unserer Meinung nach, ein entgegenkommen, dass für die Studierendenschaft eine Kompensation der Belastung durch die Ticketgelder während der Pandemie sein könnte.“

In dem Gespräch war es dennoch möglich, sich auf eine Rückerstattung des Mobilitätsbeitrages für alle Studierenden zu verständigen, die durch die Pandemie im Ausland festsitzen. Das Antragsverfahren ist auf der Homepage des AStA beschrieben.

Hier nochmal die Pressemitteilung als PDF: