Pressemitteilung zu den Kommunalwahlen / press release on regional elections

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Wählen gegen rechts
Am kommenden Sonntag finden in NRW drei Wahlen statt: die Kommunalwahlen, die Wahl zum Integrationsrat und die Wahl zum Ruhrparlament. Bei der Kommunalwahl besteht die Möglichkeit, die städtische Politik vor Ort direkt zu beeinflussen. Der AStA der Universität Duisburg-Essen ruft alle Studierenden dazu auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

„Nur wer sich beteiligt, kann die Städte und die Politik verändern. Studierende sind eine große, heterogene Gruppe, die hier nicht nur an der Universität mitwirken kann, sondern als Bürger:innen auch auf kommunaler Ebene Einflussmöglichkeiten hat.“, so Christian Sydow, Referent für Hochschulpolitik und politische Bildung.

Durch die Kommunalwahl wird entschieden, welche Schwerpunkte sich die Städte für die nächsten fünf Jahre setzen werden. „Es ist wichtig, dass wir weiterhin in einer Gesellschaft leben können, die sich mit den anstehenden und bestehenden Problemen befasst. Hierzu zählen der Klimawandel, die Corona-Pandemie und Rassismus.“, führt Katharina Tölle, Referentin für Hochschulpolitik und po-litische Bildung, weiter aus. „Daher fordern wir alle Studierenden unserer Uni auf, sich an der Kommunalwahl zu beteiligen, und für eine gerechte, lebenswerte und offene Gesellschaft zu wählen.“

So unterstützt der AStA auch die Demonstration für ein solidarisches Miteinander und gegen die parallel stattfindende Kundgebung vermeintlich patriotischer Bürger:innen am Wahltag um 13:30 Uhr am Duisburger Hauptbahnhof.

„Etwa 20 Prozent der Studierenden unserer Universität sind aus dem Ausland (weitaus mehr haben einen Integrationshintergrund) und haben leider nicht das Recht an der Kommunalwahl teilzunehmen, daher ist es umso wichtiger, dass die übrigen Studierenden von diesem Recht Gebrauch ma-chen.“, erklärt Katharina Tölle. „Leider gibt es Parteien, welche einer offenen, bunten und solidari-schen Gesellschaft entgegenstehen. Dies steht im Kontrast zum studentischen Leben und Interessen der Studierenden.“

Zudem wird zum ersten Mal das Ruhrparlament direkt von den Bürger:innen gewählt. Auch hierbei ist es wichtig, dass Parteien unterstützt werden, die echte Programme und Ambitionen haben, die Metropole Ruhr enger zusammenführen zu wollen und nicht für einen Bruch zwischen sozialen Gruppen und Städten stehen. Nur wenn die Metropole Ruhr stark ist, kann sich auch unsere Uni durch ihre Lehre und Studierende behaupten.

Three elections are being held in North-Rhine-Westphalia on September 13th People can vote for the local parliament, integration council and regional parliament. The local election gives citizens the right to influence what is going on in their own cities. The students’ representation AStA asks every student to use their right to vote. “Only the people who participate in elections can shape their cities and local politics. Students display a very heterogenous groups, which is not only active at university, but can also influence local politics,” says Christian Sydow, representative for university politics and political education.

The local election makes way for local politics during the coming five years. “The crucial point is being able to live in a society which confronts its ongoing problems. These include but are not limited to climate change, the Covid pandemic and racism,” adds Katharina Tölle, representative for university politics and political education. “We ask all students to participate in the elections and vote for a fair, liveable and open-minded society”.

AStA also supports demonstrations for solidarity and against the AfD and” patriotic citizens” event happening on voting day in Duisburg.
“Around 20 percent of students studying in Duisburg and Essen are from abroad and even more have an integration background. Many do not have the right to vote in Germany and thus it is very important for those who have the right to vote to use it. Sadly, there are parties which work against an open-minded, colourful and solidly united society. These parties stand in contrast to student live and students’ interests,” says Katharina Tölle.

In addition to the other elections, the Ruhrparliament is directly elected for the first time. It is nec-essary to support parties who want to bring cities and people closer together. In order to support students and the University of Duisburg-Essen, the Ruhr area needs to be strengthened.