Das klassische Thema der Studierendenvertretung

AStA-Vorsitz in Vorstand bundesweiter Student*innenvertretung gewählt

Der bisherige Vorsitzende des AStAs der Universität Duisburg-Essen, Marcus Lamprecht, ist in den Vorstand des freien zusammenschlusses von student*innenschaften (fzs) gewählt worden. Auf der Mitgliederversammlung des bundesweiten Dachverbands der Student*innenschaften, die am vergangenen Wochenende (3. bis 5.8.) in Potsdam stattfand, überzeugte er mit kämpferischen Statements zu studentischer Wohnungsnot, Mitbestimmung und guter Lehre.
In seiner Bewerbung thematisierte Lamprecht außerdem die aktuell grassierende Faktenfeindlichkeit: „Wir müssen als Verband deutlich machen, dass Hörsäle keine Orte sind, an denen Unwissenschaftlichkeit, Hetze gegen bestimmte Gruppen oder Geschichtsrevisionismus einen Raum haben.“
Ab dem 1. September wird Lamprecht ein Jahr lang den Verband nach außen repräsentieren und studentischen Interessen eine laute Stimme geben. Dabei ist er Teil eines vierköpfigen Teams, dem neben ihm Ronja Hesse, Kevin Kunze (beide Universität Lüneburg) und Isabel Schön (Universität Freiburg) angehören.
Carlotta Kühnemann, ebenfalls Vorsitzende des AStAs Duisburg-Essen, betrachtet den Amtswechsel ihres Kollegen mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „Marcus hat in den letzten Jahren enorm viel für die Student*innen der Universität Duisburg-Essen getan. Gerne hätten wir ihn einfach hierbehalten. Für die bundesweite Hochschullandschaft ist er aber ein Gewinn.“
Auf der Mitgliederversammlung wurden außerdem das Arbeitsprogramm des fzs für das kommende Jahr sowie ein offener Brief an Bildungsministerin Karliczek beschlossen.

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