Das klassische Thema der Studierendenvertretung

AStA unterstützt WUS- Forderungen

COVID-19: Ausländische Studierende leiden unter Absage von Messen und anderen Großveranstaltungen

Durch die bundesweite Absage von Großveranstaltungen, wie Messen, Kongresse und Sportveranstaltungen geraten ausländische Studierende in sehr schwierige finanzielle Notlagen, da viele von ihnen als Aushilfskräfte neben ihrem Studium bei Messen, Catering-Unternehmen oder als Ordnungskräfte bei Großveranstaltungen jobben und nunmehr diese Jobs wegfallen. WUS appelliert an die Bundesregierung als auch an die Landesregierungen bei ihren Hilfspaketen für die Wirtschaft auch die entsprechenden Notfonds für unverschuldet in Not geratene ausländische Studierende angemessen zu erhöhen.

Wiesbaden, 12. März 2020. „Nicht nur die Unternehmen und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer benötigen staatliche Unterstützung um mit den Folgen der aktuellen Einbußen durch den Coronavirus zu Recht zu kommen, sondern auch ausländische Studierende an deutschen Hochschulen“, so Dr. Kambiz Ghawami, Vorsitzender des World University Service (WUS). „So richtig die Entscheidung der Bundesregierung ist, eine Erleichterung für das Kurzarbeitergeld oder Liquiditätshilfen für Unternehmen bereitzustellen, so wichtig und richtig wäre es, all jenen ausländischen Studierenden zu helfen, die ihre Studien durch studentische Jobs finanzieren müssen, da sie keine Stipendien erhalten“, so Dr. Ghawami weiter.

Nur ca. 20% aller an deutschen Hochschulen eingeschriebenen ausländischen Studierenden erhalten ein Stipendium – die restlichen Studierenden müssen neben den finanziellen Hilfen ihrer Eltern zum Studium regelmäßig neben ihren Studien jobben, um Zimmermieten, Krankenversicherungen und das Mensaessen finanzieren zu können.

Durch die Absage von Großveranstaltungen und der Einführung von Kurzarbeit geraten ausländische Studierende in eine sehr schwierige finanzielle Situation mangels Ersparnissen und in manchen Fällen auch durch den Wegfall von Unterstützungen der Eltern, die auch durch die entsprechende Gesundheitssituation in einigen afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Staaten durch dortige Quarantänemaßnahmen und horrenden Behandlungskosten im Einzelfall ihre Töchter und Söhne nicht mehr finanziell zum Studium unterstützen können.

„Wir benötigen jetzt kurzfristig die Unterstützung der Länderministerien für eine Aufstockung der entsprechenden »Länder Notfonds für unverschuldet in Not geratene ausländische Studierende« und seitens des Bundes ein »Notstipendienprogramm«, um ausländischen Studierenden zu helfen“ appelliert Dr. Ghawami abschließend.

More from Hochschulpolitik

Stellungnahme zur Arbeit des BckS

Das autonome Referat für Behinderte und/oder chronisch Kranke Studierende kommt seinem Mandat seit zwei Jahren nicht nach und ist außerdem für Anfragen nicht erreichbar. Autonome Referate des AStAs, wie zum Beispiel auch das Frauen*Referat, Transinterschwubile, Internationale Referat oder die Fachschaftenvertretung … weiterlesen

Wahl-o-mat zur Stupawahl

Vom 18. bis 22. November finden an unserer Uni die Wahlen zum Studierendenparlament statt. Als Informationsangebot hat der Öffentlichkeitsausschuss des StuPa einen Wahl-o-mat erstellt. Den könnt ihr unter diesem Link finden: https://wahl-o-mat.stupa-due.de/index.htmlAlso, nutzt eure Stimme und geht wählen! Hier findet … weiterlesen

Petition gegen das neue Hochschulgesetz

Die Zeit drängt: Unterschreibt und teilt jetzt die Petitionsliste. Abgeben könnt ihr eure Listen im Sekreteriat an beiden Standorten. Das Landes-ASten-Treffen schreibt dazu: Die Landesregierung plant nun, am kommenden Donnerstag ihr höchst umstrittenes Hochschulgesetz mit einer Stimme Mehrheit im Parlament … weiterlesen

Lernfabriken Meutern am 14.02.2019

Wir wollen euch zur Gründung eines Rhein-Ruhr-Bündnisses einladen, das gemeinsam für bessere Lern- und Arbeitsbedingungen im Bildungswesen eintritt. Wir treffen uns am 14. Februar um 19 Uhr beim AStA der Uni Duisburg-Essen. (Universitätsstraße 2, 45141 Essen) Dieser Zusammenschluss steht allen … weiterlesen