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Wichtige Änderung in der studentischen Pflichtversicherung im kommenden Jahr

Ab April 2020 können etliche Studierende von der „freiwilligen Krankenversicherung“ wieder in die „Krankenversicherung der Studierenden zurück“. Und sparen somit um die 90 Euro/Monat an Beiträgen.
Zur Erläuterung: Studierende sind mit Eintritt ins Studium versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Beitragshöhe beträgt zur Zeit im Durchschnitt 107 Euro/Monat (einschließlich der Pflegeversicherung). Diese Krankenversicherungspflicht ist jedoch (seit 1988) nur für eine begrenzte Zeit möglich. Wer das 30. Lebensjahr vollendet hat oder das 14. Fachsemester, der kann sich fortan nur privat oder in der freiwilligen Krankenversicherung weiter versichern. (Geregelt in § 5 Abs. 1 Nr. 9 SGB V) In der freiwilligen Krankenversicherung sind dann mindestens 187 Euro/Monat (einschließlich der PflegeV) an Beitrag zu entrichten. Die Krankenkassen zählen bei konsekutiven Master Studiengängen die Fachsemester weiter. Dies gilt immer dann, wenn der Bachelor als Aufnahmebedingung für den Master ausreicht. Unabhängig davon ob er auch im engeren Sinne als konsekutiv zu werten wäre. Auch wenn der Bachelor im Ausland studiert wurde (in vom französischen Bildungssystem geprägten Ländern sind auch acht- oder zehnsemestrige Bachelor keine Seltenheit). Auch vorübergehende Zeiten eines Auslandsstudiums wurden hierbei mitgezählt. Aus diesem Grund passierte es nicht selten, dass Studierende mehr als 14 Fachsemester erreichen und fortan erhebliche Kosten für die Krankenversicherung hatten/haben.
Mit dem „Gesetz für bessere und unabhängigere Prüfungen (MDK-Reformgesetz)“ ändert sich das nun für die Beiträge, die ab dem 1.4.2020 fällig werden. Dann wird die Fachsemesterbegrenzung (14. Fachsemester) aufgehoben und die zulässige „Verweildauer“ nur noch durch die Altersgrenze (30. Lebensjahr) bestimmt. Damit gilt ab April für die Betroffenen wieder die (günstige) Versicherungspflicht in der KVdS
Das Gesetz wurde am 7.11. vom Deutschen Bundestag beschlossen. Es ist zwar bislang (Stand 5.12.2019) noch nicht im Bundesgesetzblatt veröffentlicht – das ist aber reine Formsache und dürfte in einer der nächsten Ausgaben erfolgen.

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