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Fzs kritisiert Vorgehen bei der Digitalisierung des Bafög

Studentischer Bundesverband fzs kritisiert Vorgehen bei der Digitalisierung des BAföG

Der studentische Bundesverband fzs kritisiert das Vorgehen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bei der Digitalisierung des BAföG. In fünf Bundesländern startet das sechsmonatige Pilotprojekt. Langfristig soll es bundesweit möglich werden, das BAföG online zu beantragen. Jedoch, so der fzs, reiche eine bloße Digitalisierung des Status Quo nicht, um eine vereinfachte Antragsstellung und ein insgesamt funktionales BAföG zu erreichen.

Amanda Steinmaus, Vorstandsmitglied beim fzs, dazu: „Erst letztes Jahr wurde das BAföG reformiert. Zu diesem Zeitpunkt war auch die Planung einer Antragsdigitalisierung schon begonnen. Es ist mehr als verwunderlich, dass mit dieser Reform nicht auch eine Entschlackung des Antragsprozesses vorgenommen wurde. Sinnvoll wäre es gewesen, zunächst den BAföG-Antrag zu vereinfachen und ihn danach zu digitalisieren. So bleiben viele Hürden bei der Beantragung bestehen.“

Jonathan Dreusch, ebenfalls Vorstandsmitglied beim fzs, fügt hinzu: „Wieder zeigt sich, dass das BAföG für Ministerin Karliczek kein Herzensthema ist. In der Corona-Pandemie hat sie sich bemüht, Kredite als Standard-Studienfinanzierung zu etablieren. Einer wirklichen Hilfe, wie es etwa die Öffnung des BAföG für alle bedürftigen Studierenden gewesen wäre, hat sie sich verwehrt. Nun unternimmt sie zwar erste Schritte zur Digitalisierung des BAföG, allerdings ohne den Antrag wirklich zu vereinfachen. Eine Reform, die das BAföG wieder mehr Studierenden zugänglich gemacht hätte, ist ebenso ausgeblieben.“

Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. ist der überparteiliche Dachverband von Studierendenvertretungen in Deutschland

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